Ensemble In Paradisum

Die großen romanischen und gotischen Kirchenbauten des Mittelalters faszinierten seit jeher Besucher aus aller Welt. Es sind geheimnisvolle Orte, die uns Spuren einer Vergangenheit hinterlassen haben, denen es sich lohnt nachzugehen. Die liturgische Musik, die in diesen Räumen erklang, zeigt eine musikalische und textliche Vielfalt, die den Zuhörer bis heute noch in Erstaunen versetzt. Schon im 12. Jahrhundert waren Männer und Frauen aus allen Teilen Europas auf den gängigen Pilgerwegen unterwegs: In Paris, Limoges, Santiago de Compostela oder anderen bedeutenden Orten auf den Pilgerrouten lernten sie die festlichen liturgischen Gesänge der Kirche kennen. Neben den einstimmigen Gesängen des Gregorianischen Chorals konnte man dort an hohen Festtagen auch die ganz neue Mehrstim-migkeit erleben.

Das 2019 gegründete Ensemble In Paradisum mit Terezie Kosmáková (Sopran) und Markus Sperlein (Countertenor) ist mit dieser mittelalterlichen Vokalmusik zu hören. In
der wunderbaren Atmosphäre der romanischen St. Jakobskirche in Bamberg, eine der ältesten Jakobskirchen im süddeutschen Raum, erklingt - mit ein- und mehrstimmigen Stücken - Musik aus der Entstehungszeit dieses einmaligen Kirchenraumes in der weitgehend unveränderten originalen Akkustik des frühen 12. Jahrhunderts.


Spuren der Vergangenheit

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